Kennst du das auch? Dein freilaufender Hund beherrscht den Rückruf eigentlich perfekt, aber im Freilauf ist auf einmal alles ganz anders? Hier ein Rascheln, dort ein Geruch und schon ist dein Hund in seinem Element. Die Nase klebt auf dem Boden und der restliche Hundekörper folgt ihr sozusagen blind im Laufschritt. Dich hat er mittlerweile komplett vergessen und schon ist es passiert. Dein Hund hört einfach nicht mehr auf den Rückruf. Doch eigentlich beherrscht er das Rückrufsignal wie im Schlaf. Im Garten und auch beim Spaziergang an der Schleppleine kommt dein Hund wie aus der Pistole geschossen zu dir, ohne nur mit der Wimper zu zucken. Da lenkt ihm auch kein Rascheln ab.
Nun verrate ich dir ein Geheimnis… Mit diesem Phänomen bist du definitiv nicht alleine. Denn ein gelingender Rückruf alleine ist kein Garant dafür, dass auch der Freilauf problemlos klappt. Was du dafür noch brauchst, das verrate ich dir in diesem Blogartikel.
Dein freilaufender Hund – warum der Rückruf alleine nicht ausreichend ist
Viele Menschen haben beim Gedanken des Freilaufs ihres Hundes meist negative Assoziationen im Kopf. Kann ich meinem Hund überhaupt vertrauen? Was, wenn er einfach wegläuft? Oder, wenn er zu jagen beginnt? Somit ist der Freilauf für viele keine Option (mehr). Derweil bräuchte es eigentlich nur etwas Geduld, Zeit und vor allem Training, um seinem Hund diese Freiheit bieten zu können. Und wie bereits eingangs erwähnt – der Rückruf allein ist nicht ausreichend, damit der freilaufende Hund im „Eifer des Gefechts“ auch ansprechbar bleibt.

Hi! Ich bin Barbara. Probleme zu lösen, macht mir Spaß, daher habe ich mich auf die Beratung von Menschen mit verhaltenskreativen Hunden spezialisiert.
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Und genau das ist das Stichwort „ansprechbar“. Ist dein freilaufender Hund nicht mehr zugänglich für deine Worte oder Gesten, dann gelangt auch der bestens aufgebaute Rückruf nicht mehr bis ins Hundegehirn und macht eine Reaktion darauf unmöglich. Manchmal passiert aber auch ein ganz anderer Fehler. Der Mensch nutzt den Rückruf während des Spaziergangs in jeder noch so kleinsten Situation, sodass der Hund irgendwann einfach keine Lust mehr hat und geht weiter seine Wege. Aber genau jetzt ist der Rückruf vielleicht notwendig, weil da vorne gerade ein Hase auf den Weg springt oder ein Radfahrer unterwegs ist. Doch dann klappt’s einfach nicht mehr und der Hund läuft ungehindert dem Hasen oder Radfahrer hinterher.
Das wäre nicht nur fatal, sondern auch peinlich, denn wer ärgert sich dann nicht, dass der eigentlich gut trainierte Rückruf im Ernstfall nicht klappt? Vor allem, wenn vielleicht Herr Schneider auf dem Fahrrad sitzt, der sowieso ganz schlecht auf Hunde zu sprechen ist. – Denn ganz ehrlich, jeder kennt solche Menschen, die dann meist auch noch in diesen Momenten Teil der Situation sind. Damit dir und deinem Hund das nicht mehr passiert, verrate ich dir mit diesem Blogartikel den Geheimtipp der Aufmerksamkeit.
Mit Aufmerksamkeit zum entspannten Freilauf
Um mit der Umwelt kommunizieren zu können, braucht es Aufmerksamkeit. Und genau diese Aufmerksamkeit schenkt dein Hund seiner Umwelt. Zu dieser Umwelt zählst auch du. Kommen von der Umwelt – also auch von dir – Informationen zurück, dann bleibt diese Aufmerksamkeit auch bestehen. Anders betrachtet – lernt dein Hund, dass die vielen Kontaktaufnahmen mit dir keine Resonanz erfahren, dann wird er diese immer weniger umsetzen und vertieft sich in den Rest seiner Umwelt. Das geht dann soweit, dass er Signale von dir gar nicht mehr wahrnimmt, weil er so stark in seine Welt der Gerüche versunken ist. Dieses Verhalten solltest du jedoch auf keinen Fall als Ignorieren verstehen, sondern als das was es tatsächlich ist: Dein Hund nimmt dich nicht mehr wahr, weil er mit seinen Gedanken komplett wo anders ist.
Wir kennen das sicherlich alle sehr gut: Stecken wir mit unserer Nase in einem total spannenden Buch, dann passiert es uns regelmäßig, dass wir nicht mitbekommen, dass jemand mit uns spricht. Genau so ist das dann auch bei deinem Hund. Deshalb ist das Thema Aufmerksamkeit keine Einbahnstraße. Auch wir müssen gegenüber unserem Hund aufmerksam sein und auf seine Gesten, mögen sie noch so klein sein, reagieren. Und das klappt ganz wunderbar mit einer ganz einfachen kleinen Geste – dem Blickkontakt.
Aufmerksamkeit durch Blickkontakt
Willst du wissen, was ich an unseren Hunden so sehr schätze? Dass sie Verhalten meistens selbstständig anbieten und wir eigentlich nur mehr richtig darauf reagieren müssten. Leider gelingt uns Menschen das oftmals nicht, weil uns meist erst dann das Verhalten unseres Hundes auffällt, wenn es lästig ist oder einfach unerwünscht. Würden wir unseren Fokus eher darauf legen, das Verhalten unserer Hunde zu bestätigen, welches wir uns im Alltag auch wünschen, dann hätten wir es definitiv leichter. So auch beim Blickkontakt. Denn diesen bietet so ziemlich jeder Hund an, der daran interessiert ist, mit Menschen in Kontakt zu treten.
Natürlich gibt es – wie bei allem anderen auch – immer individuelle Unterschiede durch Rassezugehörigkeit und Persönlichkeitstypen. Doch im Grunde genommen, zeigen alle Hunde in irgendeiner Art und Weise, dass sie mit den Gedanken bei uns sind. Jedoch nur, wenn wir auch darauf reagieren. Denn bleibt der Blickkontakt unerwidert oder merkt der Hund, dass dies nur vergeudete Zeit ist, weil der Mensch auch in einer anderen Form nicht auf seinen Hund eingeht, dann stellen viele Hunde das Kontaktangebot irgendwann ein. Und nicht nur das. Der Fokus wird dann noch viel mehr auf die restliche Umwelt gelegt, die regelmäßig viele spannende Informationen für den Hund bereithält. Und das heißt im Umkehrschluss eben, dass die Aufmerksamkeit gegenüber dem Menschen nachlässt. Man könnte es auch so beschreiben, dass die Aufmerksamkeit gegenüber dem Menschen anstatt in den Stand-by-Modus in den OFF-Modus wandert.
Der Blickkontakt – kleine Geste mit viel Wirkung
Aber was passiert nun eigentlich, wenn dein Hund regelmäßig – vor allem selbstständig – mit dir in Kontakt tritt? Du wirst es mir nicht glauben, wenn ich dir nun sage, dass da einige Mechanismen in dem Hund ablaufen, die definitiv förderungswürdig sind:
- Aufmerksamkeit und Ansprechbarkeit
- Impulskontrolle und Umorientierung
- Kooperationsbereitschaft
- Emotionsregulation und Sicherheit
Aufmerksamkeit zeigen und ansprechbar bleiben
Wie bereits erwähnt, bieten uns unsere Hunde anfangs oftmals ihre Aufmerksamkeit an und bleiben so mit uns in Kontakt. Das ist vor allem der Fall, wenn das Erregungslevel des Hundes im Normalbereich ist. Macht unser Hund in diesen normalen Situationen (Situationen, in denen unser Hund mit einem gewissen „Wurschtigkeitsgefühl“ reagiert) die Erfahrung, dass wir die Aufmerksamkeit erwidern, dann erhöhen wir damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass er in diesen normalen Situationen auch auf unsere Ansprache reagiert, wenn er nicht zu uns sieht. Das wiederum ist die Grundvoraussetzung, dass unser Hund auch in außergewöhnlichen Situationen mit der Aufmerksamkeit bei uns bleibt – also auch hier aus eigener Motivation (Blick)Kontakt zu uns aufnimmt, aber auch auf unsere Ansprache reagiert, wenn sein Fokus woanders liegt.
Impulskontrolle aufwenden und sich umorientieren
Während normale Situationen eigentlich kaum oder nur geringe Impulskontrolle erfordern, steigt in außergewöhnlichen Situationen (damit sind Situationen gemeint, in denen das Erregungslevel unsere Hundes ansteigt) die Anforderung an unseren Hund, seine Impulse zu kontrollieren (zB jagen, bellen, in die Leine springen, pöbeln). Zusätzlich muss er sich auch von dem Reiz der Begierde (Wild, Katze, andere Hunde, Radfahrer, andere Menschen etc. – im positiven oder negativen Kontext) lösen, um mit uns wieder in direkten Kontakt treten zu können. Du kannst ihm dabei aber auch helfen, indem du einen Blickkontakt von ihm forderst.
Das heißt: Auch wenn es da vorne oder wo auch immer spannend wird, bleiben auch wir für unseren Hund im Fokus seiner Aufmerksamkeit. Umso besser wir auch in diesen Situationen mit unserem Hund in Kontakt stehen und dann natürlich auch sinnvollen Input zur Lösung der Herausforderung geben, umso nachhaltiger wird unser Hund sich auch in diesen außergewöhnlichen Situationen mit Blickkontakt an uns wenden.
Kooperationsbereit sein bzw. bleiben
Nun haben wir bereits einen Hund, der nicht nur aufmerksam und ansprechbar für uns ist, sondern auch bereits seine Impulse kontrolliert und sich dadurch auch zu uns umorientieren kann. Im besten Fall selbstständig, im schlimmsten Fall durch unsere auffordernde Unterstützung, mit uns Blickkontakt auszutauschen. Das ist die perfekte Basis für den nächsten Schritt: Kooperationsbereitschaft. Wir brauchen einen Hund, der bereit ist, zu kooperieren. Aber wie können wir die Kooperationsbereitschaft unseres Hundes fördern? Um ehrlich zu sein, das haben wir bereits gemacht, indem wir im regelmäßigen und wechselwirkenden Kontakt mit unserem Hund sind. Unser Hund nimmt mit uns Kontakt auf und wir antworten darauf. Natürlich ist das alleine jetzt nicht alles, um die Kooperationsbereitschaft zu steigern. Dazu gehört auch, dass wir auf unseren Hund eingehen.
Das heißt: Unser Hund tanzt nicht ständig und überall nach unserer „Pfeife“, sondern darf auch (je nach Möglichkeit) seinen Interessen nachgehen – hierzu jedoch ein anderes Mal mehr.
Emotionen selbstständig oder durch fremde Hilfe regulieren
Zu guter Letzt kann Blickkontakt auch eine regulierende Wirkung haben. Denn Hunde nehmen vor allem auch in – für sie – befremdlichen oder bedrohlichen Situationen mit uns Blickkontakt auf. In diesem Kontext handelt es sich um Bindungsverhalten, welches zum Einsatz kommt, wenn sich unser Hund unwohl fühlt und uns als „sicheren Hafen“ braucht. Durch diesen Blickkontakt will er sich zum einen vergewissern, ob sein Grund zur Sorge berechtigt ist, indem er unsere Körpersprache und Mimik liest. Zum anderen kann ein Blickkontakt auch emotionsregulierend wirken. Also in zweierlei Hinsicht dient der Blickkontakt in diesem Fall der Emotionsregulation unseres Hundes.
Du siehst also, welchen Effekt ein gut umgesetzter Blickkontakt haben kann. Damit du und dein Hund ebenso die Vorzüge des Blickkontakts genießen könnt, werde ich dir nun natürlich auch Tipps geben, wie du den Blickkontakt mit deinem Hund aufbauen kannst.
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So klappt’s mit dem Blickkontakt
Vielleicht ist es dir sogar schon während des Lesens meines Beitrags aufgefallen: Wir unterscheiden zwei verschiedene Arten von Blickkontakt. Zum einen den selbstständigen Blickkontakt und zum anderen den Blickkontakt auf Signal.
Während beim selbstständigen Blickkontakt dein Hund selbst zur Initiative greift, um mit dir in Kontakt zu bleiben (das ist natürlich mega und erleichtert unser Hundehalterdasein enorm), handelt es sich beim Blickkontakt auf Signal – wie es der Name schon sagt – um ein Signal (veraltet: Kommando), welches du deinem Hund gibst, damit er dich ansieht. Damit kannst du mit einfachsten Mitteln abfragen, ob dein Hund dir gegenüber noch aufmerksam ist. Der Blickkontakt erleichtert es deinem Hund dann auch, weitere Signale von dir umzusetzen, da er mit dem Fokus sowieso schon bei dir ist. Und was das alles bedeutet, hast du ja bereits vorhin erfahren dürfen. Im Endeffekt sind beide Formen des Blickkontakts wichtig für uns und unseren Hund. Daher werde ich auch auf die Trainingsschritte für beide Formen eingehen:
Blickkontakt auf Signal – aufbauen und festigen
Die Hunde, die zu mir ins Training kommen, verzichten leider meistens schon darauf, mit ihrem Menschen im Kontakt zu bleiben. Sie haben schlicht und einfach die Erfahrung gemacht, dass ihr Mensch sowieso nicht darauf reagiert bzw. ihr Menschen nicht einmal bemerkt, dass ihr Hund sie ansieht. Manchmal wird es allerdings auch als Betteln interpretiert. Und das ist ein Blickkontakt definitiv nie! Aber zurück zum eigentlichen Thema…
Zu aller erst solltest du dir ein Signal überlegen. Ich empfehle dir in diesem Fall auf ein Wortsignal zu verzichten und stattdessen ein spezielles Geräusch zu wählen, welches du ohne Hilfsmittel selbst erzeugen kannst – beispielsweise einen Zungenschnalzer. Auf solche Geräusche reagieren unsere Hunde im Regelfall mit großer Aufmerksamkeit und recht schnell.
Blickkontakt-Signal (Geräusch) – die Trainingsschritte:
- Schritt 1: Blickkontakt-Geräusch wählen und ggf. ohne Hund ausprobieren.
- Schritt 2: Im Beisein deines Hundes (vorerst in langweiligen Situationen) das Geräusch reproduzieren. Reagiert er darauf, indem er nach dem Geräusch sucht, lobst und belohnst du ihn dafür.
- Schritt 3: Nutze dein Blickkontakt-Geräusch anfangs eher in unspannenden Situationen, bis dein Hund dieses Geräusch mit dem Blickkontakt automatisch in Verbindung bringt und gut festigen konnte.
- Schritt 4: Lass es zur Regelmäßigkeit werden, dass du beim Einsatz des Signals bzw. des Geräuschs lobst und belohnst.
- Schritt 5: Beginne dein Blickkontakt-Geräusch auch mal in Situationen, in denen dein Hund zwar etwas abgelenkt ist, du aber weißt, dass er trotzdem noch gut ansprechbar ist. So kannst du schrittweise die Trainingsschwierigkeit steigern.
- Schritt 6: Gelingt das gut, kannst du in den einfachen Situationen, die Belohnung langsam reduzieren, jedoch in den schwierigeren Situationen wird die Belohnung weiter beibehalten.
- Schritt 7: Hast du das Blickkontakt-Geräusch mit deinem Hund feinsäuberlich aufgebaut, dann kannst du dieses auch zukünftig in allen möglichen Herausforderungen mit deinem Hund einsetzen.
Selbstständigen Blickkontakt fördern und ausbauen
Hast du das Training für dein Blickkontakt-Signal bzw. Geräusch gut umgesetzt, dann hast du sicherlich schon eine Veränderung bemerkt. Denn sollte dein Hund zu der Sorte neigen, die keinen Blickkontakt mehr anbietet, dann wird er es vermutlich jetzt wieder tun. Nun brauchst du nur mehr eines tun:
Selbstständiger Blickkontakt – die Trainingsschritte:
- Schritt 1: Loben und belohnen, sobald dein Hund selbstständig Kontakt aufnimmt.
- Schritt 2: Lass es anfangs zur Selbstverständlichkeit werden, dass du deinen Hund lobst und belohnst.
- Schritt 3: Achtung! Je nach Hundepersönlichkeit und will to please kann es passieren, dass dein Hund ständig Blickkontakt aufnimmt und sich gar nicht mehr entspannt mit seiner Umwelt beschäftigt. Ist das der Fall, dann reduziere die Futterbelohnung auf nur noch ab und zu oder verzichte komplett darauf. Reagiere aber dennoch mit einem Lob und erwidere den Blickkontakt.
- Schritt 4: Nutze den selbstständigen Blickkontakt, indem du deinen Hund zum Richtungswechsel einlädst oder ihm andere Signale gibst. Dein Hund erfährt dadurch, dass der Blickkontakt auch einen informierenden Charakter haben kann.
- Schritt 5: Umso schwieriger die Situation, umso eher hältst du (anfangs) an der Futterbelohnung für den selbstständigen Blickkontakt fest.
- Schritt 6: Nimm den selbstständigen Blickkontakt deines Hundes ernst, denn dein Hund wird beginnen, ihn auch dann anzubieten, wenn er Unterstützung von dir wünscht.
Der Blickkontakt uns seine positiven Folgen
Nun möchte ich dir noch eine kleine Motivation mitgeben und dir von einem Kundenhund erzählen, für den der Blickkontakt mit seinen Besitzern das Größte auf der Welt ist:
Die Spaziergänge mit Charly waren für seine Besitzer eine enorme eine Herausforderung. Charly ist unglaublich reizsensibel und reagiert daher sehr stark auf kleinste Veränderungen der Umwelt. Es reichte schon ein Zweibeiner, der 15 Meter vor ihm die Straße überquert, um ins Auto zu steigen. Auf Signale seiner Besitzer konnte er nicht mehr reagieren, sondern spulte nur mehr heftiges Stressverhalten ab: Er sprang und biss in die Leine und im schlimmsten Fall schnappte er auch den nächstbesten Arm und hielt diesen fest. Charly braucht dann auch sehr lange, bis er sich von dieser Situation erholt hat. Im schlimmsten Fall beruhigte er sich gar nicht mehr und der Spaziergang musste abgebrochen werden.
Seit Charly den Blickkontakt mitsamt seinen Vorteilen kennenlernen durfte, nutzt er diesen gerne, vor allem auch in solchen Situationen. Im Regelfall schafft er es, sich auf seine Besitzer zu fokussieren, die ihm dann mit einem Blick zurück und einem Lob soweit Sicherheit vermitteln können, sodass er es seither auch schafft, sich mit selbstständig mit Schnuppern zu regulieren. Auch Hundebegegnungen und viele andere Situationen schaffen die drei, seither ohne Durchleben dieser heftigen Stressreaktionen.
In diesem Sinne wünsche ich dir und deinem Hund, wieder entspannte Spaziergänge im Freilauf erleben zu können!


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